Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

1. Mai 2019
Liebe Freundinnen und Freunde von HohenEichen,

jedes Jahr am 4. Sonntag der Osterzeit wird der Weltgebetstag um geistliche Berufungen begangen, heuer also am 12. Mai. Aus diesem Anlass wird es ab 11. Mai, 18 Uhr, ein deutschlandweites „24-Stunden-Gebet“ geben. Die Aktion steht unter dem Leitwort „Werft die Netze aus!“ und sieht vor, dass Einzelne oder Gruppen eine Stunde oder länger beten und ihre Gebetszeit in eine interaktive Karte eintragen.

„Wir sind davon überzeugt, dass Gott auch in unseren Tagen Menschen in seine Nachfolge ruft“, heißt es auf der Website der Aktion. Doch Nachfolge bedeutet nicht nur die Berufung zum geweihten Leben, wie Papst Franziskus in seiner Botschaft zu diesem Tag schreibt. Jeder von uns sei – auf verschiedene Weise – zu etwas Großem berufen. Und es werde von uns „jene Kühnheit verlangt, die uns mit Nachdruck antreibt, den Plan zu entdecken, den Gott für unser Leben hat“.

Oder wie es Bischof Heinrich Timmerevers in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit ausdrückt: „Berufung heißt, das eigene Leben im Dialog mit Gott zu gestalten, auf Gott zu hören, um immer mehr so zu werden, wie Gott mich gedacht hat. Das heißt in jedem Beruf und in jeder Lebensphase lebe ich Berufung, wenn ich erfahre: Hier hat Gott mich hingestellt. Hier antworte ich auf seinen Ruf.“

Immer mehr so werden, wie Gott mich gedacht hat. Seinen Plan für mein Leben entdecken. Auf seinen Ruf antworten. Ein Original sein und keine Kopie. Weil ich dazu berufen bin, „zu sein und zu tun, wozu kein anderer Mensch auf dieser Erde berufen ist“ (Kardinal John Henry Newman). Dazu fällt mir immer die folgende chassidische Geschichte von Rabbi Sussja ein:

Rabbi Sussja von Anipoli pflegte auf seinen Wanderungen von Ort zu Ort den Menschen zu sagen: „Ich fürchte mich nicht davor, keine Antwort zu finden, wenn ich nach meinem Tod vom höchsten Richter gefragt werde: Sussja, warum warst Du Deinem Volk nicht so ein großer Führer wie Mose oder so ein feuriger Prophet wie Elija oder so ein berühmter Schriftgelehrter wie Rabbi Akiba? – Aber ich fürchte, dass meine Worte verstummen, wenn ich gefragt werde: Sussja, warum bist Du nicht Sussja geworden? Warum hast Du Dich entfernt von dem Bild, nach dem ich Dich geschaffen? Warum bist Du mit Deinen Anlagen und mit meinen Gaben Dir so fremd, so unähnlich geworden?“

Am Weltgebetstag um geistliche Berufungen, schließt der Papst seine Botschaft, wolle man gemeinsam zum Herrn beten, „dass er uns seinen Plan der Liebe für unser Leben entdecken lässt und uns den Mut gibt, den Weg zu wagen, den er uns von jeher zugedacht hat“.

Diesen Mut wünsche ich Ihnen und grüße Sie herzlich!

Ihr

Wilfried Dettling SJ

Hinweise
Über 4000 Jahre alte Steinaxt in HohenEichen
Über 4000 Jahre alte Steinaxt in HohenEichen
Menschen, die in unser Exerzitienhaus kommen, suchen normalerweise drei Dinge: Gott, sich selbst und Antworten auf ihre Lebens- und Glaubensfragen. Oft finden sie diese drei Dinge – und manchmal noch viel mehr.
So geschehen im Mai 2018.

HohenEichen-Kursprogramm 2020
Kursprogramm 2020
Alle Angebote bis zum Silvesterkurs 2020/2021 sind schon auf unserer Homepage veröffentlicht.
Blättern Sie durch unser Kursprogramm und melden Sie sich am besten gleich an!


Bibelseminar im Kloster Hegne am Bodensee
Hegner Bibeltage: Bibel lesen – Bibel verstehen
Leitung: Wilfried Dettling SJ, Edith Maria Senn SCSC
Pfingstmontag, 10. Juni bis Freitag, 14. Juni 2019
Bibelseminar im Kloster Hegne am Bodensee


Haus HohenEichen
Exerzitienhaus . Leitung: P. Dr. Wilfried Dettling SJ
Dresdner Str. 73 . 01326 Dresden . www.haus-hoheneichen.de
Telefon: 0351 26164-10 . Fax: 0351 26164-11
E-Mail: info@haus-hoheneichen.de . www.facebook.com/haus.hoheneichen
Falls Sie diesen Newsletter an die Adresse unknown@noemail.com nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an newsletter@haus-hoheneichen.de mit dem Betreff „Abmeldung Newsletter“ oder klicken Sie hier.